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Montag, 26 September, 2016

Keltologie ist die Sprachwissenschaft, die sich mit der Sprache der Kelten beschäftigt. Darunter fallen Bretonisch, Irisch, Walisisch, Schottisch-Gälisch und Kornisch. Derzeit gibt es in Deutschland lediglich zwei Universitäten, an denen man Keltologie studieren kann, in Marburg und in Bonn.

Bonn und Marburg

Während der Lehrstuhl in Marburg zu den vergleichenden Sprachwissenschaften gehört, ist er in Bonn bei den Anglizisten und Amerikanisten angesiedelt. 

Konzerte, Kilt und Boot

Auch wenn das Fach derzeit wenig finanzielle Unterstützung erfährt, geben sich die Professoren und Dozenten große Mühe, das Studium zu einem echten Erlebnis für die Studenten zu machen. Egal, ob man Fan von Dudelsackmusik oder Kilts ist, das Studium bietet für jeden etwas. Sogar ein keltisches Boot wurde in Bonn bereits gebaut. Darüber hinaus gibt es Konzerte und Filmabende.

Geschichte, Kultur und Sprache

Im Studium geht es aber um mehr: die Geschichte der Kelten, ihre Kultur, eine sozio-kulturelle und geschichtliche Einordnung und natürlich die Sprache gehören fest zum Lehrplan. Trotzdem kann das Fach in Bonn derzeit nur im Nebenfach studiert werden. In Marburg kann Keltologie als Schwerpunkt der Sprachwissenschaften studiert werden. Hier liegt der Fokus der Forschung und Lehre aber auf der mittelalterlichen Kultur und den Texten der Zeit.

Perspektive: gut!

Doch in Marburg gibt es regelmäßig einige Studenten, die sich langfristig sogar zur Promotion in dem Fach entscheiden. Teilweise gehörten die Doktoranden anfänglich sogar zur kleinen Gruppe derer, die in Bonn angefangen haben, im Kilt oder aufgrund von keltischer Musik. Und die Uni versichert: auch wenn es keinen typischen Berufsweg für einen Keltologen gibt, nagen die Absolventen selten am Hungertuch!