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Montag, 30 Mai, 2016

Der Name des Studiengangs ist wörtlich zu nehmen: in diesem Studiengang lernen die Studierenden, Schmuck herzustellen. Aber es geht nicht nur um die handwerkliche Herstellung von Schmuck, sondern auch um die historische Bedeutung und Einordnung, um den Stellenwert in der Gesellschaft und um eine interdisziplinäre Verbindung zu anderen Kunstformen.


An der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle kann man den Studiengang mit einem Diplom als Abschluss studieren. Die Regelstudienzeit beträgt 10 Semester, inklusive einer Diplomarbeit. Die Anzahl der Studenten ist dabei sehr begrenzt: nur ca 2-7 Studierende nehmen pro Jahr das Studium Schmuck auf. Um für das Studium zugelassen zu werden, wird normalerweise die Hochschulreife vorausgesetzt, auf die aber bei besonderer Begabung und in Ausnahmefällen verzichtet werden kann. Darüber hinaus muss eine hochschulinterne Eignungsprüfung bestanden werden. Praktische Goldschmiedekenntnisse sind wünschenswert.

Interdisziplinär und Selbstständig

Zu Beginn, im 4-semestrigen Grundstudium, werden zunächst interdisziplinäre Grundlagen vermittelt. Schwerpunkte hier liegen in den Bereichen Gestaltung, Medienwissenschaften und Geisteswissenschaften. Das Hauptstudium ist geprägt von selbstständiger Arbeit im Atelier, aber auch Philosophie und Kunstwissenschaften kommen nicht zu kurz.

Praktische Projektarbeit

Die Studierenden hangeln sich in der praktischen Arbeit von Aufgabe zu Aufgabe, die jeweils individuell gelöst werden soll. Die Arbeiten und Projekte bauen von Beginn an aufeinander auf. Dabei werden sie einzeln betreut und können sich auch international in Seminaren und Workshops austauschen.

Mehr als nur handwerkliches Geschick

Das Ziel des Studiums reicht so weiter als „nur“ das handwerkliche Geschick, das zur Schmuckherstellung notwendig ist. Die Studierenden sollen eigene Projekte entwickeln und Themen und Forschungsgebiete im Bereich Schmuck und Kunst selbstständig wählen und bearbeiten können.