Ihr Ratgeber zum Bachelor & Master Studium
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Montag, 19 September, 2016

Sie haben sich erst mitten im Sommer entschieden, direkt an Ihren Bachelor noch ein Masterstudium dranzuhängen und jetzt ist die Bewerbungsfrist schon um? Oder Sie haben sich beworben, wurden aber an Ihrer Wunsch-Universität nicht sofort angenommen? Wir haben Tipps, wie Sie die Wartezeit überbrücken können.

 Wie warten?

Um Ihren Lebenslauf nicht mit einer deutlichen Lücke zu „belasten“, sollten Sie sich genau überlegen, wohin es für Sie mittel- bis langfristig gehen soll. Wo sehen Sie sich nach dem Master, in 5 oder 10 Jahren? Arbeiten Sie auch in der Wartezeit darauf zu! Dabei ist es nicht so wichtig, dass Ihr Lebenslauf wirklich ganz gerade verläuft, sondern dass Sie sich weiterentwickeln und das freie Zeitfenster dazu nutzen, etwas zu tun, was Ihnen wichtig ist.

Reisen

 Sie möchten international arbeiten, auf der ganzen Welt unterwegs sein? Dann können Sie einige Monate lang reisen, vielleicht mit einem Work and Travel Programm. So bilden Sie sich persönlich fort, haben Spaß und lernen die Welt kennen. Überlegen Sie bereits unterwegs, was Sie lernen und wie Sie das persönlich weiterbringt. In zukünftigen Bewerbungssituationen sollten Sie nämlich Beispiele parat haben.

Arbeiten

Um nicht ein komplett verlorenes Jahr im Lebenslauf zu haben, vielleicht Ihren Eltern auf die Nerven (und die Tasche) zu liegen, können Sie arbeiten. Denn Arbeitgeber schätzen praktische Berufserfahrung, besonders wenn diese in dem Bereich gesammelt wird, in den Sie später einmal einsteigen wollen. Darüber hinaus können Sie vielleicht erste Kontakte zu einem potentiellen Arbeitgeber knüpfen. Dabei muss es nicht unbedingt eine super Stelle sein. Auch ein Praktikum in einer benachbarten Abteilung zu der, in die Sie später vielleicht einmal wollen oder auf einer Position, die zukünftig deutlich unter der von Ihnen angestrebten ist, lässt Sie das Unternehmen und die wichtigsten Prinzipien in einer Industrie besser kennen lernen.

Freiwilliges Projekt

Ein freiwilliges Projekt, das Ihnen Spaß macht und am Herzen liegt, kann in einem Gap Year oder einem Wartesemester sehr gut vorangetrieben werden. Es ist dabei fast egal, ob Sie schon lange einmal Ihre Kunstwerke ausstellen wollten, in einer Hilfsorganisation eine Spendenaktion auf die Beine stellen oder handfest in einem fernen Land an einem Hilfsprojekt mitarbeiten. Wenn Sie sich für eine Herzenssache engagieren, ein Projekt organisieren und dadurch Erfahrung sammeln, zeigt das Ihrem zukünftigen Arbeitgeber und auch Ihrer Wunsch-Universität, dass Sie sich selbst motivieren können, Durchhaltevermögen haben und Organisationstalent mitbringen.