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Ein Fernstudium im grundständigen Bachelorstudium oder im weiterbildenden Masterstudium ist für viele Studieninteressierte eine attraktive Alternative zum klassischen Studium an einer Präsenzhochschule. Verschiedene Lebenssituationen wie die vorgezogene Karriere im Beruf oder im Sport, aber auch Familienzeiten und Rekonvaleszenzzeiten nach Unfällen oder schweren Erkrankungen sind dank des zeitgemäßen Fernstudienangebots für die akademische Aus- und Fortbildung zu nutzen. Auch für diejenigen, die vorrangig den parallelen Wissenserwerb als Option für eine berufliche Veränderung betrachten, ist das Studium von zu Hause wegen der freien Zeiteinteilung und räumlichen Unabhängigkeit eine stressfreie Option, den gewünschten Studienabschluss im eigenen Tempo und bei eigener Priorisierung von Lern-, Familien und Arbeitszeit zu bewältigen.

Flexibilität und ein breites Angebot an Studienprogrammen

Zu den zentralen Vorteilen des Fernstudiums zählt die große Flexibilität. So ist die Mehrheit der angebotenen Fernstudiengänge optional als Teilzeitstudium zu absolvieren. Die in diesem Fall potentiell bis auf das Doppelte der Regelstudienzeit verlängerte Studiendauer ist der Preis für ein berufsbegleitend absolviertes Studium, das sich jedoch häufig durch verbesserte berufliche Perspektiven auszahlt.

Typisch für ein Fernstudium ist, dass die von spezialisierten Hochschulen angebotenen Qualifikationen und Abschlüsse passend zum beruflichen Bedarf konzipiert sind und gewählt werden können. Je nach der individuellen Arbeits- und Lebenssituation können Fernstudienprogramme belegt werden, die zum

  • MBA (Master of Business Administration),
  • Masterabschluss,
  • Bachelorabschluss oder
  • Zertifikat

führen. Die Differenzierung ermöglicht auch die ständige persönliche und professionelle Fortbildung, das gesellschaftlich vielfach als notwendig postulierte lebenslange Lernen, in jedem Lebensalter auf akademischem Niveau. Ganze Themenkomplexe oder Ausschnitte aus praxisrelevanten Vertiefungen vervollständigen nicht zuletzt durch die Zeit- und Ortsunabhängigkeit des Fernstudiums das aktuelle Kompetenzprofil.

Auch die Bandbreite möglicher Studienfächer, die im Fernstudium belegt werden könne, steht dem Angebot der Präsenzhochschulen nicht nach. Das Spektrum der beliebten klassischen Studienfächer wie

  • Betriebswirtschaftslehre,
  • Elektrotechnik,
  • Energietechnik,
  • Erziehungswissenschaft,
  • Gesundheitsmanagement,
  • Informatik,
  • Kommunikationswissenschaft,
  • Maschinenbau,
  • Mathematik,
  • Psychologie,
  • Soziale Arbeit,
  • Sozialwissenschaften,
  • Sportwissenschaft,
  • Verwaltungswissenschaft,
  • Wirtschaftsingenieurwesen und
  • Wirtschaftsrecht,

die in verschiedenen Schwerpunkten und mit unterschiedlichen Vertiefungen angeboten werden, wird ergänzt durch innovative Studienprogramme einzelner Hochschulen. So können berufserfahrene Praktiker/-innen sich bedarfsgerecht in Spezialisierungen wie beispielsweise

  • Coaching,
  • Cross Media,
  • Entrepreneurship,
  • Inklusion,
  • Journalismus,
  • Mediation oder
  • Sozialkompetenz

fortbilden, neue Techniken erlernen, ihre Soft Skills perfektionieren und mit den entsprechenden Fernstudienabschlüssen in eine neue Karriere oder in die Selbständigkeit starten.

Moderme Medien für eine moderne Studienform

Die klassischen Lehrbriefe und gedruckten Studienmaterialien sind bis heute ein häufig angebotener Bestandteil der Unterrichtseinheiten im Fernstudium. Daneben haben die elektronischen Medien in der Lehre inzwischen eine wichtige Funktion übernommen. Auch ein großer Teil der unterstützenden Instrumente, die das Lernen, den Informationsaustausch oder den sozialen Kontakt erleichtern, dazu gehören unter anderem 

  • Onlineforen,
  • Chatkontakt zu Lehrenden und
  • Unterrichtsstreams,

sind wie der zentrale virtuelle Campus nicht mehr aus dem Fernstudium wegzudenken.

Zur Flexibilität des Fernstudiums zählt auch die individuell optimierbare Kompatibilität mit der jeweiligen Lebenssituation. Außer der Auswahl, ob das Studium als Teilzeit- oder als Vollzeitstudium absolviert werden soll, sind einzelne Module oft auf Wunsch zeitlich nach vorn oder hinten verschiebbar. So können frei werdende Ressourcen bestmöglich genutzt werden und in Engpässen müssen Studierende nicht gleich das gesamte Fernstudium aufgeben oder unterbrechen. Die Vielfalt der Lehrmaterialien fördert in diesem Kontext das Durchhalten trotz der Mehrfachbelastung, die für Fernstudierende häufig eine negative Begleiterscheinung der modernen Studienform sind.

Selbstlernen als Herausforderung

Das Fernstudium verlangt Studierenden viel ab. Für zwei bis zehn Semester im Vollzeitstudium müssen Studierende ein überdurchschnittliches Maß an

  • Disziplin,
  • Zeitmanagement,
  • Zielorientierung und
  • Eigeninitiative

beweisen, um erfolgreich das Studium zu beenden. Die meistens an Wochenenden stattfindenden Präsenzphasen, die obligatorisch an den Studienzentren der anbietenden Hochschulen zu absolvieren sind, verringern die Belastung nicht unbedingt. Allerdings hilft der direkte Austausch mit Lehrenden, Kommilitoninnen und Kommilitonen, die eigene Motivation zu stärken. Der informelle Austausch über Studientechniken und Lernmethoden kann zudem für das Selbstlernen eine didaktische Verbesserung bringen.

Tipp der Redaktion

Die Teststudienphasen und -materialen vieler Anbieter von Fernstudiengängen eignen sich perfekt, die eigene Motivation, vorhandene Lernkapazitäten und Lerntechniken unter Echtzeitbedingungen zu proben, bevor Sie die endgültige Entscheidung für ein mehrsemestriges und kostenintensiveres Fernstudium treffen.

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