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Sonntag, 11 November, 2018

An der Hochschule Landshut, der Katholischen Stiftungshochschule für angewandte Wissenschaften (KSH) München und der Ostbayerischen Technischen Hochschule (OTH) Regensburg soll in Zusammenarbeit mit den Kliniken in der Nähe der Hochschulen ab 2020 der interdisziplinäre Studiengang Hebammenwesen angeboten werden.

EU-Richtlinie umsetzen

Eine EU-Richtlinie sieht ab 2020 die Akademisierung für angehende Hebammen und Geburtspfleger vor. Damit wird ein wissenschaftliches Studium mit einer praktischen Ausbildung verbunden. Deutschlandweit gibt es den Studiengang bereits an acht Hochschulen.

Erfahrung mit Verknüpfung von Praxis und Studienaufbau

„Wir als Hochschule haben bereits Erfahrung, Fachausbildungen in eine sinnvolle akademische Ausbildung überzuführen. Das haben wir mit dem erfolgreichen Aufbau des Studiengangs Gebärdensprachdolmetschen bereits bewiesen“, so Prof. Dr. Karin E. Müller, Dekanin der Fakultät Interdisziplinäre Studien an der Hochschule Landshut.

Zusammenarbeit nötig

Um das Studium zu ermöglichen, müssen nun zeitnah Stellen geschaffen werden, sowohl an den Kliniken, mit denen die Hochschulen zusammenarbeiten, als auch für Lehrpersonal an den Hochschulen. Dafür findet auch ein Erfahrungsaustausch mit den anderen Hochschulen in Deutschland statt, an denen der Studiengang bereits angeboten wird, sowie mit Hochschulen in ganz Europa, wo Studiengänge, die praktische Ausbildungen mit einem wissenschaftlichen Studium verbinden, teilweise schon länger üblich sind.

Zielgruppe: neue und bereits ausgebildete Hebammen

Der Studiengang soll zwar hauptsächlich neue Hebammen und Geburtspfleger ausbilden, aber er soll auch bereits ausgebildeten Kräften ein Teilzeitstudium und eine höhere Qualifikation ermöglichen.