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Freitag, 25 November, 2016

An der ETH Zürich wird in Zukunft ein Bachelor Humanmedizin angeboten. Das ist die Folge einer Entscheidung des Schweizerischen Hochschulrats, der 100 Millionen Schweizer Franken zum Ausbau der Medizinerausbildung verteilte.

Das Förderprogramm wurde vom Parlament gestartet, um die Abschlüsse in der Humanmedizin zu steigern und damit Ärztemangel entgegenzuwirken. Einen wesentlichen Anteil an dieser Arbeit werden die fünf medizinischen Fakultäten in der Schweiz haben, die teilweise ihre Studienplätze aufstocken.

Zusätzliche Studienplätze

So wird es in Bern 90 und in Basel 55 neue Studienplätze geben. Darüber hinaus wird die Universität Zurück in Zusammenarbeit mit der Universität St. Gallen und Luzern zwei neue Masterstudiengänge einrichten.

Neuer Studiengang Humanmedizin

Die größte Veränderung kommt aber an der ETH Zürich, an der es in Zukunft ebenfalls einen Studiengang Humanmedizin geben wird. Ab 2017 wird an der ETH einen Bachelorstudiengang Humanmedizin anbieten, der auf das Masterstudium an den anderen Universitäten vorbereitet.

Stabiles Gesundheitssystem und gegen den Ärztemangel

Durch diese Veränderungen und die Ausweitung der Studienmöglichkeiten wird ein wichtiger Beitrag für ein stabiles Gesundheitssystem in der Schweiz geleistet. Durch die höhere Anzahl an Studienplätzen wird die Abhängigkeit von Medizinern aus dem Ausland reduziert.

Derzeit herrscht in der Schweiz Ärztemangel. Aus diesem Grund wurde dieses Programm nun verabschiedet. Bis 2025 soll die Zahl der Abschlüsse in Humanmedizin um rund 50% gesteigert werden. Dafür beschloss der Bundestag eine Anschubfinanzierung und stellte bis 2020 zusätzliche 100 Millionen Franken bereit.